In dieser Ausgabe
Inflation, staatliche Defizite, private Verschuldung, faule Kredite
Das arabische Erwachen und die Militärintervention der Schutzmächte
Warum der Versuch einer dritten Modernisierung Ungarns nicht gelungen ist
ABONNEMENT
Jährlich über 540 Seiten Essays, Reportagen und Denkanstöße aus der ganzen Welt direkt in Ihren Briefkasten.
Aktion Take Four
Jahresschaltungen 2012 leicht gemacht: Vier Anzeigen zum Preis von drei.
Aktuelles
LETTRE-KUNSTPORTFOLIO
The Way We Live Now
Ende 2011 erschien das Lettre-Kunstportfolio, zu welchem die Künstler Ai Weiwei, John Baldessari, Monica Bonvicini, Olafur Eliasson, Leiko Ikemura, Ilja und Emilia Kabakow, Robert Longo, Tobias Rehberger, Daniel Richter, Rosemarie Trockel mit exklusiven Arbeiten in unterschiedlichen Produktions-
techniken beigetragen haben.
Es ist bis zum 15. Februar noch zum Subskriptionspreis von 9.800,- Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) zu erwerben.
Die Auflage beträgt 30 Exemplare, das Format ist 50 x 70 cm. Alle Arbeiten sind numeriert und signiert.
Wir freuen uns, daß nach Ilja Kabakow (1998), Robert Longo (2005), Rosemarie Trockel (2011) nun auch John Baldessari (2012) den Kaiserring der Stadt Goslar zugesprochen bekommen hat – alle vier Beitragende zum Lettre-Kunstportfolio.
Anfragen unter: 030 308 704 62 oder vertrieb(at)lettre.de
Empfehlungen
Kleinunternehmer, Rentiers, Opportunisten - Institutionen, Mentalitäten
Geschichte, Religion, Masken, Gewalt, Erotik, Stadtkultur, Untergrund - der iranische Romancier Amir Hassan Cheheltan spricht über seine Heimat. Neben den vier Texten des Schwerpunktthemas Iran observiert Jane Mayers das U.S.-amerikanische Drohnenprogramm.
Die demographische Explosion und die Globalisierung lassen die Migrationsströme weltweit anwachsen, in Europa vor allem aus dem Osten und aus islamisch geprägten Ländern. Sami Naïr, ein in Spanien lehrender Franzose algerischer Abstammung, konstatiert in einem grundlegenden Essay zu Migration und Integration das Entstehen eines "durchmischten Europa". Europa wird mestizisch, so sein Fazit. Er plädiert für die Beibehaltung universeller Werte als Koexistenzgrundlage unterschiedlicher Kulturen und fordert ein konzessionsloses Festhalten an der Gleichstellung der Geschlechter und der strikten Trennung von Weltlichem und Geistlichem: "Man kann die politische Ordnung nicht einer religiösen Offenbarung unterwerfen, ohne die Grundlagen des Rechtsstaats schwerwiegend zu entstellen." Der mestizische Humanismus des 21. Jahrhunderts erfordert eine geduldige Erziehung im Zeichen von Säkularität und Gleichheit.
Forum
Dieses Forum soll Diskussionen zwischen Lesern und Autoren einzelner aktueller Texte ermöglichen. Für dieses Heft steht Wolfgang Streeck als Autor des Essays Die Krisen des demokratischen Kapitalismus zur Verfügung.
Zum Forum...


