LI 040, Frühjahr 1998
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Das Fest von Aschura

Eine Dramaturgie der Straße - Zehn Tage in Karbala

Ausgangspunkt sind die Dörfer und Vororte der Stadt, in der die Gesänge des Aschura-Kultes jedes Jahr erklingen. Alle Jahre wieder marschieren wir vom ersten bis zum letzten Tag barfüßig durch die Straßen Karbalas, eingehüllt in schwarze Gewänder und bewaffnet mit Schwertern. Das Feuer unserer durstigen und sehnsüchtigen Körper löschen wir mit Wasser aus dem Euphrat, geschaffen aus Tonerde und Bitternis.
Kahlköpfig, auf den Schultern die mit Kerzen und Glocken geschmückten Gestelle, schreiten wir klagend durch die Straßen von der Abend- bis zur Morgendämmerung und vom ersten Morgengrauen bis zum letzten Nachtschatten: die Nacht der langen Schwerter. Wir geißeln Kopf und Brust, bis das heiße, pochende Blut aus Händen und Stirn herausschießt. Die brennenden Seelen dürsten nicht nach Wasser und Leben, sie dürsten nach dem Ausbruch und dem Aufstieg zur Bühne des kollektiven Suizids.
Karbala erinnert in den ersten Aschura-Nächten an die Jungfrauen, die sich in Verheißung der blutigen Hochzeit das Haar kämmen und den Körper salben. Die gesamte Stadt wandelt sich zu einem Feld der Ekstase und Frömmigkeit. Die Feiernden selbst werden zu Märtyrern.
Seit Jahrhunderten wird in Karbala jährlich des Todestags Husseins gedacht. In den zehn Tagen von Aschura verwandelt sich Karbala samt Häusern, Plätzen, Moscheen und Bewohnern in eine einzige Bühne, auf der sich das Drama von Husseins Märtyrium abspielt, das in Regie, Text und Schauspielerei an die Theaterwelt erinnert.
Entscheidender jedoch ist die Art und Weise, in der sich der Kult zu einer Gelegenheit entwickelt, bei der die Menschen ihre Wut und ihren Protest gegen die Unterdrückung und Ungerechtigkeit artikulieren, die einigen das Recht auf Freiheit und Nahrung raubt und deshalb das Leben kostet.
Bei den Proben bedeutender Dramen sind Theaterautoren, Dramaturgen, Regisseure, Schauspieler, Musiker und Bühnenbildner beteiligt, um bei der dramaturgischen Umsetzung des Stücks eine Harmonie von Manuskript, Ort und Erinnerung herzustellen. Ebenso bedarf es bei den Vorbereitungen des Aschura-Kultes einer kreativen Neubearbeitung des komplexen und verschachtelten Textes. Die dramaturgischen Linien werden festgelegt, im Detail wie auch in der konkreten und metaphorischen Aussage.
Die Handlung dreht sich um Hussein, um den historischen Prozeß seiner Person als philosophische und historische Figur. Die Personen, die ihn umgeben, wie al-Hur ar-Rijahi, al-Qasim, Muslim bin Uqail, al-Abbas, Fatima, Zainab, Sakina, Schimr, Muawija, Jazid Ibn Muawija u.a., tragen mit ihren individuellen Zügen das gesamte Geschehen wesentlich mit.
Der Erzähler, der mit einigen Unterschieden die Funktion eines modernen Geschichten-Erzählers hat, gibt die historischen Ereignisse wieder.
Der Ort des Geschehens verteilt sich auf Moscheen, Straßen, Häuser, Herbergen und öffentliche Plätze. Das Geschehen spielt sich beispielsweise in einer Straße im Abbasija-Viertel ab. Der Ort wird so hergerichtet, daß die erforderliche vertraute Atmosphäre zwischen Erzähler und Zuhörern entsteht. Denn das Publikum nimmt eine aktive Rolle in der Gestaltung der Handlung ein. Die Personen, die den Ort gestalten, haben die Funktion von Bühnenbildnern und Szenographen. Sie pflastern die Straßen mit Strohmatten. Diese sind aus Palmwedeln geflochten und werden gewöhnlich in den Häusern oder zu besonderen gesellschaftlichen Anlässen ausgelegt. Eine enorme Menge von Strohmatten bedeckt die Hauptstraßen, in denen sich ca. 3000 Männer einfinden werden.
Wie viele Zuhörer erscheinen, um gebannt der Geschichte zu lauschen, hängt vom Erzähler ab. Wie beliebte Schauspieler ziehen diejenigen, die für ihre kreative Erzählkunst und Improvisation bekannt sind, das Publikum in Scharen an. Als die Sterne am Erzählhimmel gelten Abd az-Zuhra al-Kaabi und al-Waili.
Zuweilen ist der Erzähler nicht in der Lage, die Geschichte von der blutigen Ermordung Husseins zu Ende zu bringen, weil ihn das Publikum wie der Chor in einer griechischen Tragödie ablöst. Unmittelbar setzen 3000 tief bewegte Stimmen die Geschichte singend, lamentierend und weinend fort. Die Interaktion verdichtet sich überwiegend in Momenten dramatischer Spannung. Wenn Abd az-Zuhra al-Kaabi zu den kritischen Passagen des Geschehens gelangt, wird der Gesang und die Klage von rhythmischem Schlagen auf die Brust begleitet.
Die Erzählung steckt voller Andeutungen und Anspielungen, die vom Publikum unmittelbar rational und emotional entschlüsselt werden. Als Interpret der Geschichte hält sich der Erzähler nicht an die chronologische Abfolge der Ereignisse. Er zerlegt und zerstückelt die Geschichte, improvisiert und flicht neue Elemente ein, die ihm zur Geschichte und Person einfallen.
Genau genommen entspricht das Drama nicht der Tragödie im aristotelischen Sinne. Es gibt weder Anfang, Konflikt noch Lösung. Zeit und Ort unterliegen keiner Einheit, die die Handlung in einen klar definierten Kontext setzt.
Wie Blutspritzer werden Unmengen von Texten in die Handlung eingestreut. Zwischen der historischen Bedeutung des Geschehens und seiner Relevanz für die Gegenwart existiert eine organische Verbindung, die sich in der Art filmischer Visionen ausdrückt.
Ist Hussein, Alis Sohn, wirklich eine historische Figur? Wenn wir die Geschichte seines Todes erzählen oder darstellen, spielen wir dann wirklich historische Zeit nach? Berührt Alis Ermordung das Publikum von heute vielleicht gerade deshalb, weil Geschichte, Rhythmus und Zeit seine Vitalität widerspiegeln? Welchen Heiligen verkörpert Hussein für uns? Den spirituellen oder revolutionären Heiligen? Und einen Revolutionär welcher Art? Etwa einen Che Guevara, der für den bewaffneten Kampf eintritt? Oder den spirituell-kontemplativen Revolutionär, der erst nach gründlichen und sachlichen Überlegungen und intensiver Meditation gegen seine Umwelt opponiert? Wie wäre der Konflikt mit solch blutrünstigen Feinden wie den Umaijaden Jazid Ibn Muawija und Schimr zu lösen gewesen? Mit der Devise Auge um Auge, Gewalt gegen Gewalt oder mit gewaltloser Zurückhaltung?
Das Aschura-Fest dreht sich um die Ermordung Husseins. Als Bühne dient eine Kanzel mit fünf oder sechs Stufen. Hauptdarsteller ist Abd az-Zuhra al-Kaabi. Das Publikum bilden einfache Menschen aus Karbala und umliegenden Gebieten, die zu diesem Anlaß anreisen. Ort der Aufführung ist die breite Straße, die Husseins Mausoleum mit dem von al-Abbas verbindet.
Das dramatische Element des Schaustücks besteht in der Spannung zwischen Darsteller und Publikum. Wie Stanislawski sagte, entsteht Theater erst in dem Moment, in dem sich Erzähler und Zuhörer an einem Ort zusammenfinden. Die Spannung steigt, wenn die zahlreichen Polizisten und Spitzel mit Panzerwagen und Maschinengewehren anrücken. Ihre provozierende Anwesenheit heizt die Stimmung an, so daß die Interaktion zwischen Publikum, Erzähler und Text noch dichter und unmittelbarer wird.
Abd az-Zuhra al-Kaabi, für seinen Widerspruchsgeist und seine häufigen Verhaftungen während der Aschura-Aktivitäten vergangener Jahre bekannt, bringt sein Publikum durch lebensechte, authentische Darstellung in Wallung. Er stellt Verbindungen zwischen der Geschichte vom Leben und Sterben Husseins und brisanten aktuellen Themen her. Zum Beispiel fügt er seine Forderung nach Freilassung der Häftlinge aus den Gefängnissen Karbalas als eine neue Passage in den Originaltext ein. Die gegenwärtige politische Situation veranschaulicht er, indem er blutrünstige Gestalten aus der Geschichte in eine Linie mit Politikern stellt, die derzeit in Karbala oder im Irak regieren. Im Publikum wird Protest und Empörung laut. Unter den Augen und Ohren der Polizei und Spitzel führt der Erzähler seine Darstellung weiter aus. Seine Anspielungen auf die politische Situation, die Mißachtung demokratischer Prinzipien und die fehlende Gerechtigkeit im Alltag werden immer deutlicher. Er beschuldigt Machthaber und Parteianhänger, die Gesetze zu verdrehen und die Ressourcen des Irak als Privatbesitz zu betrachten und ausschließlich zum eigenen Wohl auszubeuten.
Die Geschichte wird komplexer, je heftiger und offensiver der Erzähler politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Mißstände aufdeckt, die niemand anzusprechen wagt. Mit überzeugend lebensechter Ausdrucksfähigkeit offenbart der Erzähler Verbitterung, Wut und Schmerz, als wolle er sie aus seinem tiefsten Inneren austreiben. Wie ein Feuerball, der die Szene entflammt. Mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten erreicht Abd az-Zuhra al-Kaabi auf allen Ebenen die Schauspielkunst, die Stanislawski, Meyerhold oder Peter Brook fordern.
Seine feurige Rede mit ihren Anspielungen feuert und stachelt die Zuschauer an. Längst keine bloße Schauspielerei mehr, entspricht die Darstellung mit ihrer verschlüsselten psycho-physischen Annäherung der Hölle Artauds. Der Franzose bediente sich theatralischer Formen, um die Grenzen zwischen Empörung, Metaphorik, Interpretation und Visualität zu überwinden. Damit schuf er Raum für eine unkonventionelle Darstellung ohne Klischees, Künsteleien und Banalitäten.
Sowohl in der Wortwahl als auch in der Körpersprache geht der Erzähler weit über das Erwartete hinaus. Um die physischen und psychischen Sinne seiner Zuschauer zu aktivieren, setzt er in Momenten höchster Spannung den Gesang ein. Dann bricht er ab, und das Publikum, inzwischen in Ekstase, übernimmt den Gesang.
Vom dramaturgischen Standpunkt aus betrachtet, ist die wohl interessanteste Figur um Hussein eindeutig al-Hur ar-Rijahi, einer der wichtigsten militärischen Befehlshaber aus dem Feindsslager Husseins. Bis zum letzten Augenblick vor dem entscheidenden Angriff der Umajjaden auf Hussein konnte al-Hur ar-Rijahi sich nicht entscheiden, ob er seinem Lager treu bleiben oder sich Hussein anschließen sollte. In diesem historisch entscheidenden Moment wurde sein Herz und Verstand von Zweifeln über den Sinn des Krieges und der Vernichtung Husseins samt seiner Angehörigen befallen.
Abd az-Zuhra al-Kaabi erhitzt die Gemüter seiner Zuhörer aufs Äußerste, indem er den quälenden Widerspruch, in dem sich al-Hur ar-Rijahi befand, ausmalt. Al-Hur ar-Rijahi verspürt eine heimliche Sympathie für Hussein. Er zweifelt hinsichtlich Gerechtigkeit, sozialer Gleichheit, ideeller, ethischer und moralischer Werte am eigenen Lager. Er begibt sich in die mörderische Mühle, grundsätzliche, wahrhaftige und absolute Entscheidungen treffen zu wollen. Soll er sich für oder gegen Gerechtigkeit einsetzten? Mit oder gegen Hussein kämpfen? Er vergegenwärtigt sich die Umajjadische Tradition und Geschichte. Wie auf einer Kinoleinwand erscheinen ihm plötzlich sämtliche Skandale und Machenschaften der Umajjaden, die die Vernichtung Iraks heraufbeschwören.
Währenddessen vertrauen die Umajjadischen Befehlshaber, nichts ahnend von der inneren Abkehr al-Hur ar-Rijahis, auf seinen Mut und seine Führungsqualitäten. Einigen Soldaten kommt es jedoch seltsam vor, daß al-Hur ar-Rijahi stets schweigt und sich absondert. Er wird beobachtet dabei, wie er nachts Selbstgespräche führt und wild gestikulierend wirres Zeug redet. Die Entscheidung muß getroffen werden. Zu Husseins Lager überzulaufen, erfordert beispiellosen Mut, bedingungslose Aufrichtigkeit und die Fähigkeit, Hussein und seine Anhänger für sich einzunehmen.
Al-Hur ar-Rijahi und sein Pferd verständigen sich in einer nicht wahrnehmbaren Geheimsprache. In kritischen Momenten sucht er das Gespräch mit seinem Pferd. Das Tier verwandelt sich in ein Gewissen, einen Spiegel, in einen wahren Freund. Und tatsächlich, beim ersten Morgenlicht ist am Ufer das laute Wiehern des Pferdes zu hören. In vollem Galopp erreicht es Husseins Zelt und erlöst al-Hur ar-Rijahi von seiner inneren Marter. Die Entscheidung fällt zugunsten des Lagers der Gerechtigkeit. Er steht Hussein von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Wie ein gut vorbereiteter Schüler erzählt er ihm seine Lebensgeschichte und erläutert ihm die Gründe für den Frontenwechsel. In einem langen qualvollen Monolog enthüllt al-Hur die verborgenen und verschwiegenen Winkel seines tiefsten Inneren. Er eröffnet Hussein seine Philosophie und spricht von dem bitteren, quälenden Widerspruch zwischen der Loyalität gegenüber einer einzelnen Person und der gegenüber einer Gemeinschaft. Und er läßt sich über Tugend, Recht, Pflicht und Vaterlandsliebe aus.
In der von Zweifel und Angst geprägten Dämmerung und der Nachtruhe seiner Soldaten besteigt Hussein sein Pferd und blickt al-Hur ar-Rijahi, auch er hoch zu Roß, ins Antlitz. Zwei Gespräche finden statt, eins zwischen Männern und eins zwischen den kraftvollen Pferden.
Dank seiner Männlichkeit und seines scharfen Verstands trifft al-Hur nach langer Überlegung die richtige Entscheidung. Mit unerschütterlichem Mut verteidigt er Hussein und dessen Angehörige beim Angriff der Umajjaden. Al-Hur ar-Rijahi opfert sich, stellt sich dem Tod und seinem blutigen Schicksal. Er bleibt im Gedächtnis als einer der bedeutendsten Helden der Geschichte heiliger Schlachten.
Vom zweiten bis zum neunten Tag bilden sich in Karbala getrennte Kreise und Gruppen von Männern und Frauen. Denn die Frauen in Karbala haben eigene Rituale, Handlungsorte und Darstellungen.
Frauen strömen aus allen Richtungen herbei. In schwarze Gewänder gehüllt und die Köpfe bedeckt, tragen sie im tiefsten Inneren ihrer Seelen das Leid. Der Aschura-Kult und das gemeinsame Trauern in den Häusern bieten ihnen die goldene Gelegenheit, sich näherzukommen und auszutauschen. Die Bewohnerinnen Karbalas haben ihre eigenen Geschichten, verbotene, tabuisierte, verdrängte und zuweilen skandalöse Geschichten.
Die Stadt ist von religiösen Normen und zahlreichen Tabus gefangen, so daß die Frauen unermeßlich viel Leid und Pein auf den Schultern tragen. Die in ihrer Tradition verhaftete Stadt bietet ihnen keine öffentlichen Räume, in denen sie sich selbst und ihren Phantasien Ausdruck verleihen oder sich offen und ehrlich unterhalten können. Gewöhnlich benutzen Frauen die engen Gassen und Seitenstraßen, und nicht die Hauptstraßen. Da ihnen die Sitten verbieten, sich in der Öffentlichkeit zu versammeln, treffen sie sich in den Häusern, während die Aktivitäten der Männer auf den Straßen und in den Moscheen stattfinden. Als Gefangene der Männergesellschaft, bewacht von ihren Brüdern, Männern und Vätern, hocken sie hinter den Fenstern der Häuser.
Daher bedeuten die Aschura-Nächte für sie größte Freiheit, wenn sie sich während der Festszenen öffentlich zusammenfinden, Husseins Grab besuchen oder den Trauerprozessionen zuschauen.
Aufbau und Darstellung der Aschura-Geschichten sind bei den Frauen nicht anders als bei den Männern. Da die Interpretationsmöglichkeiten aufgrund der fest umrissenen Beziehung zwischen Erzähler und Publikum begrenzt sind, bietet das Erzählen der Geschichten weder Männern noch Frauen die Möglichkeit, das Verlangen nach körperlicher und geistiger Freiheit zu befriedigen.
Deshalb bieten die Trauerrituale, die vom siebenten bis zum neunten Tag stattfinden, sowohl für die Männer auf den Straßen als auch für die Frauen in den Häusern die Gelegenheit, eine gewisse Freiheit auszuleben.
Die Funktion der Trauerrituale unterscheidet sich wesentlich von der des Geschichten-Erzählens, egal ob bei den Männern oder Frauen. Während der letzten Aschura-Tage strömen Menschen verschiedener Nationalitäten nach Karbala: Iraner, Libanesen, Bahreinis, Inder, Pakistanis. Die Menschenmassen drängen sich so dicht zusammen, daß es kaum möglich ist, frische Luft zu atmen.
Die Stadt wird zu einer riesigen Turnierarena. In den Moscheen und auf den öffentlichen Plätzen finden Turniere im Schwertkampf statt. Pferde werden trainiert, die von rasenden Reitern durch die Straßen gejagt werden. Überall wird in Erwartung auf den zehnten Tag trainiert, der Tag, an dem das Blutbad stattfindet, das die Umajjaden an Hussein und seiner Familie verübten.
(...)

Mehr von:
Jawad Al-Assadi
Seitenzahl: 
Im Heft auf Seite 66
Aus dem Arabischen von Leila Chamaa
Hauptthema
  • Der Aschura-Kult

Schlagworte

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