LI 134, Herbst 2021
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Afghanische Tragödie

Paschtunen, Taliban, Stämme, Warlords, Scharia und Staat

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Der Schlüssel zum Scheitern des Westens beim Aufbau einer neuen Ordnung in Afghanistan nach 2001 war nicht nur die Unfähigkeit, die historische Entfremdung der Afghanen im allgemeinen und der Paschtunen im besonderen von „ihrem“ Staat zu verstehen, sondern auch die Weigerung, anzuerkennen, daß die Taliban angesichts der elenden Geschichte und des letztendlichen Zusammenbruchs der afghanischen Staaten möglicherweise die beste Option für den Staatsaufbau waren, zumindest was die ländlichen Paschtunen betraf. Keineswegs eine gute Option – nur besser als alle anderen.

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Recht und Gewohnheit
Das Unverständnis für die instinktive Ablehnung einer effektiven Staatsgewalt durch die ländlichen Paschtunen war der Hauptgrund für die westlichen Phantasien von einem schnellen demokratischen Staatsaufbau in Afghanistan nach 2001 – ein Projekt, das zwangsläufig scheitern mußte, obwohl ein bescheidener, auf die afghanischen Traditionen und Realitäten abgestimmter Ansatz zumindest eine provisorische und begrenzte Form staatlicher Ordnung hätte schaffen können.
     Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht, als ich 2002 an einer italienischen Konferenz über Recht und Ordnung in Afghanistan teilnahm. Fast keiner der anwesenden italienischen Beamten und Experten verstand diesen Punkt – obwohl er jedem Italiener hätte einleuchten müssen, der Carlo Levis Christus kam nur bis Eboli oder andere klassische Berichte über die traditionellen Beziehungen zwischen süditalienischen Bauern und dem Staat gelesen hat. Als Levi nach einer kurzen erlaubten Rückkehr nach Norditalien in die Basilikata zurückreiste, wohin er von Benito Mussolini verbannt worden war, schrieb er: „Ich dachte an mein Gefühl der Fremdheit und an das völlige Unverständnis derjenigen meiner Freunde, die sich mit politischen Fragen beschäftigten, über das Land, in das ich nun zurückeilte. Sie alle hatten sich nach den Verhältnissen im Süden erkundigt, und ich hatte ihnen erzählt, was ich wußte. Aber obwohl sie mit offensichtlichem Interesse zuhörten, schienen nur sehr wenige von ihnen wirklich zu verstehen, was ich sagte. Es waren Männer unterschiedlichen Temperaments und unterschiedlicher Ansichten, von halsstarrigen Konservativen bis zu feurigen Radikalen. Viele von ihnen waren sehr befähigt, und sie alle behaupteten, über das ‘Problem des Südens’ nachgedacht und Pläne für seine Lösung ausgearbeitet zu haben. Aber so wie ihre Pläne und die Sprache, in der sie formuliert waren, für die Bauern unverständlich waren, so waren das Leben und die Bedürfnisse der Bauern für sie ein Buch mit sieben Siegeln … Im Grunde, so erkannte ich jetzt, waren sie alle unbewußte Anbeter des Staates.“
     Robert Montagne, der französische Kolonialoffizier und Ethnograph der Berber, argumentierte mit Worten, die auch auf die traditionellen Stammespaschtunen zutreffen, für die völlige Unvereinbarkeit ihres traditionellen Stammessystems mit einer geregelten Verwaltung und Entwicklung: „Für die geordnete Anarchie der Berberkantone ist in einem modernen Staat kein Platz.“ Er fügte hinzu, daß man, nachdem man den Berberstämmen die koloniale staatliche Herrschaft aufgezwungen habe, mit dem Wachsen des größten aller Probleme bei der Verwaltung der Berbergebiete konfrontiert werden würde: nämlich daß in den Augen der Bevölkerung und der Häuptlinge in der Zeit vor unserer Ankunft Recht und Ordnung gleichbedeutend waren mit grenzenloser Tyrannei und dem Ruin für die Mehrheit, während die Anarchie, ebenso wie die allgemeine Abwesenheit von Recht und Ordnung, als Form der Gerechtigkeit und als Voraussetzung für individuellen Wohlstand erschien.
     Die meisten westlichen Arbeiten, die das Scheitern des westlichen Staatsaufbauprojekts in Afghanistan nach 2001 analysieren, mögen zwar scharfsinnig genug sein, um westliche Pläne und deren Umsetzung oder Nichtumsetzung durch den afghanischen Staat zu kritisieren, werden aber behindert durch ihr mangelndes Verständnis dafür, daß die Ablehnung von staatlichem Recht und staatlicher Autorität durch ländliche Paschtunen nicht nur in den zeitgenössischen Versäumnissen und westlichen Quellen dieser Institutionen wurzelt, sondern auch in langen und bitteren Erinnerungen an staatliche Unterdrückung und in der grundlegenden Unvereinbarkeit von moderner staatlicher Autorität und paschtunischer Stammestradition. Demokratie ändert an diesen Mustern nicht unbedingt etwas – am allerwenigsten die Demokratie, wie sie in Afghanistan seit 2001 praktiziert wurde, mit Wahlen, die von lokalen Warlords und Bossen geleitet werden, Sitzen, die nach vorheriger Absprache verteilt werden, und einer Konzentration formaler Macht in der Zentralregierung.
     Im spezifischen Bereich der Rechtsstaatlichkeit wird die westliche Standardanalyse noch weiter untergraben durch die instinktive Feindseligkeit der Autoren gegenüber der Scharia als ihrer Ansicht nach regressivem Gesetzbuch, das dem modernen Recht und der staatlichen Autorität entgegensteht und die negativen Aspekte des Gewohnheitsrechts, einschließlich des Paschtunwali, des „paschtunischen Wegs“, untermauert; eine genauere und historisch fundiertere Analyse würde die Scharia hingegen als wichtige Quelle der staatlichen Ordnung und als einziges Rechtsgesetzbuch neben dem Gewohnheitsrecht betrachten, das bei den einfachen Afghanen instinktive Legitimität genießt.
Andererseits sollten westliche Beobachter, von denen allzu viele dazu neigen die Stämme zu romantisieren, die Worte von Ibn Khaldun beherzigen, der vor sieben Jahrhunderten das klassische und dauerhafte Modell der Analyse der Beziehung zwischen Stämmen und Regierung formuliert hat (eine Analyse, die auch der besten Gesamtstudie über die afghanische Tradition, der von Barfield, weitgehend zugrunde liegt): „Das Wesen ihrer [der Beduinen] Existenz ist die Verneinung des Bauens, das die Grundlage der Zivilisation ist … Außerdem liegt es in ihrer Natur, alles zu plündern, was andere Menschen besitzen. Ihr Lebensunterhalt liegt dort, wohin auch immer der Schatten ihrer Lanzen fällt … Wenn sie Überlegenheit und königliche Autorität erlangen, haben sie die vollständige Macht, zu plündern, wie es ihnen gefällt. Es gibt keine politische Macht mehr, die das Eigentum schützt, und die Zivilisation ist ruiniert … Außerdem ist jeder Beduine bestrebt, der Anführer zu sein … Unter ihnen gibt es zahlreiche Autoritäten und Emire. Ihre Untertanen müssen Steuern an viele verschiedene Herren zahlen. Die Zivilisation verfällt und wird ausgelöscht.“

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Als 1992 der kommunistische Staat fiel und die Mudschaheddin die Macht übernahmen, erwies sich, daß die Erkenntnisse in Ibn Khalduns Vision dauerhafte Geltung hatten. Dies spiegelte sich nicht so sehr in der Zerstörung Kabuls durch die Kämpfe zwischen den Mudschaheddin-Parteien wider, denn diese verliefen weitgehend entlang ethnischer Grenzen und hätten in vielen ethnisch geteilten Gesellschaften stattfinden können. Vielmehr war es der völlige Zusammenbruch des Staates in den paschtunischen Gebieten Ost- und Südafghanistans, die Epidemie von Plünderungen und räuberischen Erpressungen und die Unfähigkeit der lokalen Gesellschaft, auch nur die rudimentärsten neuen staatlichen Institutionen und Dienstleistungen aufzubauen.
     Dieses komplette Fehlen der grundlegendsten staatlichen Institutionen und Dienstleistungen war mir bereits bei meinen Besuchen in den „befreiten“ Gebieten des paschtunischen Afghanistans aufgefallen. Ich verglich dies instinktiv mit der ausgeprägten Tendenz anderer aufständischer Bewegungen des 20. Jahrhunderts – der IRA, fast aller kommunistischen Bewegungen, der FLN in Algerien und der Tamil Tigers und später der Taliban in Afghanistan –, parallele und alternative Regierungsinstitutionen zu schaffen, um den bestehenden Staat, gegen den sie kämpften, zu ersetzen. Daß sich die zerstrittenen Mudschaheddin-Parteien nicht darauf einigen konnten, war nicht so überraschend, aber auch die lokale paschtunische Gesellschaft als solche schien wenig Interesse daran zu haben, spontan örtliche Institutionen und Dienstleistungen herzustellen.
     Andererseits hatten die Menschen in diesem Gebiet angesichts ihrer früheren Erfahrungen mit dem afghanischen Staat keinen besonderen Grund, diesen wieder zu etablieren. Der Punkt ist, daß die staatlichen Dienste in den ländlichen paschtunischen Gebieten nicht „wiederhergestellt“ werden konnten, weil sie in den meisten Orten nie existiert hatten: weder Schulen noch Kliniken, weder Strom noch sauberes Wasser. Für die Menschen in diesen Gebieten war das traditionelle Gesicht des Staates – wenn es ihnen überhaupt erschienen war – das des Rekrutierungsoffiziers, des brutalen und korrupten Polizisten und des sogar noch korrupteren Steuereintreibers. Warum hätte irgend jemand sie zurückhaben wollen?

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Die Islamische Kultur
Der Verlauf der afghanischen Geschichte in den 1990er Jahren wurde mir von einem Qazi (islamischer Richter) dargelegt, mit dem ich 1989 in einem „befreiten“ Gebiet der Provinz Paktika sprach. Ich erwähnte das Fehlen jeglicher autoritativer Institutionen in dem Gebiet und meine Befürchtung, daß dies zu Chaos führen würde, wenn die kommunistische Regierung fallen würde. Er antwortete zunächst, daß dies durch das Paschtunwali verhindert würde: „Es verhindert nicht alle Fehden, aber es verhindert, daß sie zu weit gehen.“
     Ich stellte dies in Frage und verwies darauf, wie sehr die traditionelle Stammesordnung durch die kolossalen Störungen des Krieges und die wachsende Macht der Mudschaheddin-Parteien, des ausländischen Geldes, der lokalen Kriegsherren und des Heroinhandels geschwächt worden war. „Ja, Sie mögen recht haben“, antwortete er. „Aber wenn das Paschtunwali scheitert, dann haben wir immer noch die Scharia, das islamische Recht, das jeder respektiert und das einzusetzen meine Aufgabe ist.“  Auf den Zusammenbruch des kommunistischen Staates drei Jahre später folgte wirklich Chaos, und die Taliban stellten die Ordnung auf der Grundlage ihrer Auslegung der Scharia tatsächlich wieder her.
     Die Bedeutung und Akzeptanz der Scharia in einem Stammeskontext, ihr Unterschied zum staatlichen Recht und ihre Funktion, Stammesangehörige zu disziplinieren, ohne ihren Kampfgeist zu schwächen, wurden bereits vor sieben Jahrhunderten von Ibn Khaldun festgestellt: „Offensichtlich … zerstören die staatlichen und erzieherischen Gesetze die Tapferkeit, weil ihr einschränkender Einfluß etwas ist, das von außen kommt. Die religiösen Gesetze hingegen zerstören die seelische Kraft nicht, weil ihr einschränkender Einfluß etwas Eigenes ist.“
     Bei der Ausweitung ihrer Version der Scharia-Ordnung bauten die Taliban auf zwei alten Traditionen unter den paschtunischen Stämmen auf. Die erste war die Praxis, daß lokale religiöse Persönlichkeiten (oft Sayyids, die behaupteten, nichtpaschtunischer Abstammung vom Propheten Mohammed zu sein und somit außerhalb der Stammeszugehörigkeit zu stehen) bei Stammesstreitigkeiten vermittelten. Die zweite war die Tendenz angesehener religiöser Führer, die Notwendigkeit einer Reform des lokalen Verhaltens im Namen einer „Rückkehr“ zu strengen koranischen und puritanischen Verhaltensregeln zu predigen. Nach der Ankunft der Briten in der Region war dies oft mit der Mobilisierung der Stämme für den Dschihad gegen die Ungläubigen verbunden – und manchmal auch gegen die angeblich irreligiösen und verwestlichten Herrscher in Kabul.
     In gewissem Sinne standen diese Einflüsse jenseits der paschtunischen Stammestradition und liefen dieser sogar direkt zuwider. Sie verlangten oftmals Änderungen der paschtunischen Gesellschaftstraditionen. Darüber hinaus war von Anfang an ein puritanischer arabischer Einfluß direkt oder indirekt vorhanden. So hatte Sayyid Ahmad Barelwi, der die paschtunischen Bräuche reformieren und die Stämme für den Dschihad gegen die Sikhs und die Briten mobilisieren wollte, in Arabien studiert und war vom Wahhabismus beeinflußt. Wie bei den Taliban war die Kombination aus religiösem Prestige, Haß auf den ungläubigen Feind und puritanischen Versuchen, die paschtunischen Bräuche zu verändern, der Grund für die Mischung aus Respekt und Abneigung, mit der diese Prediger von den Stämmen betrachtet wurden. Wie Ernest Gellner geschrieben hat: „Die Art und Weise, in der der anspruchsvolle, puritanische Unitarismus in das Stammesleben eindringt, und die Art und Weise, in der die Stämme bei besonderen Anlässen dazu gebracht werden, die allgemeine Führung zu akzeptieren, sind dieselben. Die außergewöhnliche Krise in der Stammeswelt bietet die Öffnung, die Gelegenheit für diese ‘reinere’ Form des Glaubens, die normalerweise latent bleibt, respektiert, aber nicht beachtet wird.“
     Der Punkt ist, daß puritanische islamische Reformen, auch wenn sie zu Spannungen mit den Stammesbräuchen geführt haben, eine sehr alte Tradition unter den Paschtunen darstellen. Man könnte sagen, sie sind so alt wie der Islam, da die Scharia unter den paschtunischen Stämmen – bis heute – einige derselben reformierenden und zivilisierenden Rollen gespielt hat wie vor 1 400 Jahren unter den heidnischen Stämmen Arabiens. Es ist auffällig, daß Frauen, wenn sie zu Wort kommen, in der Regel und mit großer Mehrheit die Scharia dem Paschtunwali vorziehen.
     Die Anziehungskraft der puritanischen Religion auf die Stämme, in der sich Haß und Verachtung für die luxuriöse und dekadente Stadt mit dem Wunsch, sie zu plündern, vermischten, wurde von Ibn Khaldun hervorgehoben.50 Dieser Puritanismus wurde durch saudi-wahhabitische Prediger in den afghanischen Flüchtlingslagern in Pakistan in den 1980er Jahren finanziert und bestärkt. Er wurde nicht von ihnen geschaffen.
     Die Haltung der Taliban gegenüber Frauen entsprach leider genau der konservativen ländlichen paschtunischen Tradition. Wie Malkasian feststellte, „war die Unterdrückung durch die Taliban nur eine Spielart der allgemeinen paschtunischen Unterdrückung von Frauen“. Der Eindruck, daß diese Einstellungen etwas radikal Neues und Fremdes waren, entstand durch die Ankunft der Taliban in der kultivierteren und moderneren städtischen Welt Kabuls oder dem, was nach vier Jahren Bürgerkrieg davon übrig geblieben war.52
     Um zu verstehen, wie stark der Appell der Taliban an die Scharia und den religiösen Puritanismus unter den Paschtunen (und einigen Angehörigen anderer Ethnien) in den 1990er Jahren war, muß man sich vergegenwärtigen, daß das Chaos, die Unterdrückung und die internen Konflikte nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Staates von den einfachen Afghanen nicht nur als schrecklich, sondern auch als eine tiefe moralische und kulturelle Schande empfunden wurden, da sie auf den antisowjetischen Dschihad folgten, der weithin als großartige, religiös gebotene moralische Anstrengung angesehen worden war.
     Darüber hinaus blieb in den paschtunischen Gebieten nach dem Zusammenbruch des modernen Staates und dem Versagen des Paschtunwali die Scharia als letzter gültiger Kodex übrig, um den folgenden Konflikt und die Unterdrückung einzudämmen. Es gab wohl kein anderes moralisches Fundament, auf dem die staatliche Ordnung realistischerweise hätte wiederhergestellt werden können. Zugegebenermaßen hätte jede Behörde, die Mitte der 1990er Jahre versucht hätte, die Ordnung in Afghanistan wiederherzustellen, zu ziemlich rücksichtslosen Maßnahmen greifen müssen.
     Nach der US-Invasion 2001 gelang es den Taliban, die Kontrolle über eine Meistererzählung der paschtunischen Tradition und zwei weitere, die paschtunische Tradition mit dem Islam verbanden, zu erringen. Die erste besagte, daß die Paschtunen stets die oberste Macht in Afghanistan innehaben sollten, auch wenn anderen sunnitischen Ethnien ein respektierter Platz eingeräumt werden sollte. Die zweite war die absolute religiöse Pflicht des „defensiven Dschihad“ oder die Vorstellung, daß es die Pflicht eines jeden Muslims sei, gegen die Besetzung muslimischer Gebiete durch Ungläubige zu kämpfen.
     Das dritte Narrativ faßte für mich ein Freund in Peschawar zusammen, der erklärte, warum die afghanischen Taliban selbst unter säkularen Paschtunen soviel Sympathie gewonnen hatten: „Ein Hauptgrund für die Sympathie für die Taliban ist, daß jedem Paschtunen von der Wiege an beigebracht wurde, daß der Widerstand gegen die Fremdherrschaft Teil dessen ist, was es heißt, Paschtu zu tun“ – das heißt, dem paschtunischen Weg zu folgen.55 Der leidenschaftliche Glaube der Taliban selbst an diese Narrative und ihre eigene Verkörperung davon gibt sich in ihrer Poesie zu erkennen.

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Mehr von:
Anatol Lieven
Seitenzahl: 
Im Heft auf Seite 12
Aus dem Englischen von Hans Fleming

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